Teuer: nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel
Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr erstattet. Es gibt allerdings Ausnahmen:
- Bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen, wenn solche Arzneimittel zum Therapiestandard gehören .
- Verordnungen für Kinder bis zum 12. Lebensjahr
- Jugendliche mit Entwicklungsstörungen bis zum 18. Lebensjahr.
Viele Medikamente, die früher auf Kassenrezept verordnet wurden, müssen jetzt von den Versicherten in vollem Umfang selbst bezahlt werden. Das kann teuer werden!
Es gibt auch noch andere Sparmöglichkeiten:
- Die Preise für nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel (auch OTC-Präparate genannt) dürfen seit dem 01.01.2004 von den Apotheken frei kalkuliert werden. Der Vorteil für Sie ist, dass die Apotheken jetzt einem Wettbewerb unterliegen und Medikamente preiswerter als die Konkurrenz anbieten können. Als "guter Kunde" Ihrer Apotheke dürfen Sie auch durchaus Rabatte aushandeln!
- Steigen Sie auf Generika um! Das sind preiswerte Nachahmerpräparate, die sich in ihrer Qualität nicht vom teureren Originalpräparat unterscheiden. Generikahersteller sind ratiopharm, Stada, Hexal, Aliud, Betapharm und viele andere.
- Auch unter Generika gibt es Preisunterschiede. Lassen Sie sich das günstigste Angebot in der Apotheke heraussuchen oder rufen Sie uns an.
- Achten Sie beim Arzneimittelkauf auf ein ausreichend langes Haltbarkeitsdatum. Feste, abgeteilte Arzneiformen (Tabletten, Dragees, Zäpfchen) können Sie bis dahin verbrauchen. Flüssige Zubereitungen, wie Säfte oder Tropfen sollten nach dem Öffnen bald verbraucht werden.
- Großpackungen sind preiswerter. Das lohnt sich allerdings nur, wenn die Packungsgröße Ihrem Bedarf entspricht.