Navigation überspringen

Neue Altersgrenze bei Verhütungsmitteln auf Rezept

Im Zuge des Gesetzes zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch wurden auch die Kassenleistungen im Bereich Empfängnisverhütung für gesetzlich Versicherte geändert.

Versicherte können verschreibungspflichtige empfängnisverhütende Mittel wie die „Pille“ nun länger als bisher auf einem Kassenrezept verordnet bekommen. Als neue Altersgrenze wurde im §24a SGB V die Vollendung des 22. Lebensjahres festgelegt. Vor dem 22. Geburtstag können verschreibungspflichtige Verhütungsmittel dementsprechend über die Krankenkasse abgerechnet werden. Bisher lag die Grenze bei der Vollendung des 20. Lebensjahres. Ebenso können Notfallkontrazeptiva wie die „Pille danach“ vor dem 22. Geburtstag auf einem Kassenrezept verordnet werden, auch wenn sie nicht rezeptpflichtig sind. Die Änderungen traten am 29.03.2019 in Kraft.

Stand der Information: 03.04.2019